Sammlungsdatenbanken



Sesam

Durch eine Kooperationsvereinbarung mit dem Forschungsinstitut Senckenberg kann das Zoologische Museum Kiel seit 2008 die erfolgreiche Sammlungsdatenbank SeSam zur Erfassung und Veröffentlichung seiner Sammlungen nutzen. SeSam ist eine webbasierte Applikation zur ortsunabhängigen Datenerfassung. Alle Sammlungen werden zentral in einer Datenbank gespeichert und nutzen einen gemeinsamen Datenpool. Dadurch wird eine homogene Erfassung der Sammlungen möglich und es kann sammlungsübergreifend gesucht werden.

Für das Zoologische Museum Kiel ist SeSam ein wichtiger Baustein zur nationalen und internationalen Vernetzung mit anderen Museen, und die optimale Möglichkeit, seine wertvollen Bestände Wissenschaftlern weltweit zugänglich zu machen.

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GBIF

Die Sammlungen des Zoologischen Museums Kiel sind jetzt auch über das Portal GBIF aufrufbar. GBIF steht für Global Biodiversity Information Facility und  ist eine offizielle, internationale Einrichtung der Forschungszusammenarbeit mit dem Ziel, wissenschaftliche Daten und Informationen zur Biodiversität in digitaler Form über das Internet weltweit frei und dauerhaft verfügbar zu machen. Dazu wird von GBIF ein dezentral organisiertes, weltumspannendes Netzwerk aus web-basierten Datenbanken virtuell verknüpft und über ein zentrales Portal frei zugänglich gemacht. Schon jetzt sind mehr als 47 Staaten und 31 internationale Organisationen am Aufbau des Netzwerkes beteiligt. Mehr als 100 Millionen Biodiversitätsdaten können über das internationale GBIF-Portal abgerufen werden, bereitgestellt von 188 Datenanbietern.

Am Aufbau von GBIF Deutschland sind 48 bedeutende naturhistorische Sammlungen und Forschungseinrichtungen Deutschlands mit insgesamt 66 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekten beteiligt. GBIF Deutschland stellt zur Zeit über 5,3 Millionen Biodiversitätsdaten über das GBIF Portal bereit. Die Bereitstellung der vorhandenen Daten zur biologischen Vielfalt über das Internet kann die Effizienz der Biodiversitätsforschung erheblich steigern und eine Unterstützung der Prioritätensetzung bei Forschungs- und Naturschutz-vorhaben ermöglichen. Zusätzlich kann ein umfassender Daten- und Informationsaustausch einen enormen Beitrag zur effektiven Umsetzung nationaler Verpflichtungen und mutilateraler Abkommen leisten.

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