Evolution auf Augenhöhe

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Die Welt der Wale entdecken
Mit dem Programm „Von uns- für uns! Die Museen der Stadt entdeckt. Ein Aktionsprogramm für Kinder und Jugendliche“ schließt sich der Deutsche Museumsbund e.V. der Initiative „Kultur macht STARK. Bündnisse für Bildung“  des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an, um auch Kindern Und Jugendliche für das Museum zu gewinnen, die von Hause aus nur wenig oder gar nicht mit dem Thema Kultur und Museum in Berührung gekommen sind. Im Rahmen des Projektes haben sie die Möglichkeit, ihren eigenen Zugang zu suchen und zu finden. Dabei konnte unsere Projektidee überzeugen, ein teilnehmender Partner dieses bundesweiten Projektes zu werden.
Unsere langjährige Erfahrung zeigt uns, dass die Welt der Wale seit je her eine fantastische Welt der Imagination für Kinder ist. Diese wollen die Ihnen gebotene Vielfalt erkunden und verstehen. Mit diesem Projekt wird die wissenschaftliche Erkenntnis über die Evolution der Wale für Kinder auf Augenhöhe erlebbar gemacht.

Dabei werden gezielt Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in den Fokus freiwilliger außerschulischer Bildung gerückt. Der geplante Peer-Education Ansatz bietet in diesem Projekt einen Perspektivenwechsel an, wie er in der Museumskultur einzigartig ist. Aus rezipierenden Schülern werden vermittelnde Jungforscher. So machen Kinder Kindern eine fremde Welt begreifbar, erklären nach didaktischer Reduktion durch die Projektbegleitung IHREN Zugang zu den Objekten und wecken das Interesse der Gleichaltrigen. Ihr kulturelles Erleben evolviert zu einer metakognitiven Lernsituation am außerschulischen Lernort und stärkt nachhaltig ihre Selbstwahrnehmung. Durch dieses ganzheitliche pädagogische Konzept werden mediale und soziale Kompetenzen gefördert und geschult. Für das Projekt bedeutet dies, dass ganz im Sinne der Erlebnispädagogik die geplanten Maßnahmen für die Kinder und Jugendliche ein „Erlebnis“ werden. Sie erfahren die Evolution der Wale in Bezug zu ihrer Lebenswelt persönlich und erarbeiten im Zoologischen Museum eigene und direkte Lern- und sogar Lehrerfahrungen. Gleichzeitig agieren sie beim Erkunden ihrer Umgebung und anschließendem Vermitteln des Erforschten als Teil einer Gruppe, so dass auch soziale Kompetenzen gefördert werden. Gemeinsam, unter Anleitung der Projektleitung wird das Erlebte reflektiert, diskutiert und öffentlich präsentiert. Neue Perspektiven entstehen mit Bezug auf die eigene Situation und das Leben in ihrem Sozialraum und der kulturellen Welt der Museen. So hat das Projekt das Potenzial bildungsferne Migrationshürden zu überwinden und Fachwissen fest in der Lebenswelt der Kinder zu verankern.

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